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NEUERSCHEINUNG Dezember 2004
Handbuch der Blutdiagnostik nach Dr. Wilhelm von Brehmer
von Ursula Phillips
unter Mitarbeit von Klaus Janus
eine 2. Auflage mit erheblichen Erweiterungen ist z.Zt. in Arbeit
Erscheinungsdatum voraussichtlich Frühjahr 2007


Das einzige authentische Handbuch zu dieser bewährten Methode der Krebsfrüherkennung aus dem Blut

Blutdiagnostik nach Wilhelm von Brehmer ist die sich ergänzende Beurteilung einerseits des nativen Vitalblutes und andererseits des speziell gefärbten Blutaustrisches im Dunkelfeld-Mikroskop. Von Brehmer strebte seit den 30er Jahren die Integration dieser Blutbeurteilungen in das offiziell anerkannte und standardisierte Blutuntersuchungssystem der Kliniken und Praxen an. 1928 entdeckte er eine Mikrobe, welche nach ihrer Natur und ihrem Endecker benannt wurde: "Siphonospora polymorpha v.Br.". 1934 wurde sie offiziell (neben den Malariaparasiten) als intra-erythrozytärer Erreger vom Reichs-Gesundheitsamt unter Beteiligung vom Robert-Koch-Institut anerkannt und als möglicher Co-Faktor für die Krebsentstehung vorgestellt

Diese Mikrobe wurde von Dr. von Brehmer und anderen Forschern aus Krebsgewebe, pulpentoten Zähnen (Zahngranulomen) und dem peripheren Blut isoliert und unter verschiedensten Milieubedingungen kultiviert und beforscht. Dr. von Brehmer fand, dass Stadien der Entwicklung dieser Mikrobe zu finden sind mit dem Verhalten eines Saprophyten ("Dreckfresser"), der sich von abgestorbenen Zellbruchstücken ernähren kann. Bestimmte Entwicklungsstadien hingegen stellen eine Zunahme der Differenziertheit der Mikrobenentwicklung dar und damit eine erhöhte pathogene Last für den Patienten. Das höchste Stadium des Entwicklungsganges stellt die Mikrobe dar mit einer zell-parasitären Verhaltensweise. Typisch für den Zustand eines Krebskranken. Die in diesem Buch beschriebene Blutdiagnostik zielt auf das Auffinden solcher Mikrobenstadien in den Erythrozyten und im Plasma ab.

Das zunehmende Wissen über fakultativ pathogene Keime, also Mikroben, welche an einem Ort und unter bestimmten Milieubedingungen harmlos für den Menschen sein können, an einem anderen Ort und unter veränderten Milieubedingungen aber pathogene Eigenschaften entwickeln, zeigt auf, dass sogenannte "neue Erkenntnisse" der Neuzeit von Forschern der Vergangenheit bereits vorweggenommen wurden. Das sollte heutige Forschung offen sein lassen für medizinhistorische Fakten.

Die Autorin über sich

Als Arzttochter wählte ich den Beruf der Medizinisch-Technischen Assistentin. Meine Ausbildung erhielt ich an der Universität in Kiel (Prof. Doldt. Prof. Rodenwa!d). Den Beruf übte ich dann aus: an der Universitäts-Kinderklinik Jena beim Vertrauensärztlichen Dienst der Landesversicherungsanstalt Berlin, im Kriege in einem Feldlazarett in Memel und in einer Medizinischen Einrichtung beim Oberkommando der Marine in Berlin.
1945 stellenlos geworden, bekam ich durch einen glücklichen ZufaIl einen Labor-Arbeitsplatz an dem Institut von Dr. v. Brehmer in Berlin-Glienicke, das - wahrscheinlich in Unkenntnis, daß es sich um ein reines Forschungsinstitut handelte - von der russischen Besatzung die Aufgabe gesteIlt bekommen hatte, gonokokkenkranke russische Soldaten zu behandeln.
Diese AnsteIlung war für mich ein Glücksfall, indem ich nun von Dr. v. Brehmer persönlich die Einführung in seine Blut-Diagnostik erhielt und mit der sich hieraus ergebenden Gesamtschau über Gesundheit und Krankheit unter Einwirkung des Faktors "Siphonosporose" bekannt wurde.
Als v. Brehmer 1947 nach Bad Kreuznach umsiedelte, war ich zeitweilig an einem Berliner Krankenhaus tätig.
1951 erhielt ich v..ieder die Möglichkeit, in der v. Brehmer-Labor-Diagnostik tätig zu sein, und zwar an der Krebsklinik von Dr. Issels in Rottach-Egern.
Als ein Dr. v. Brehmer und mir aus der Berliner Zeit bekannter Gynäkologe, Dr. Heyser, sich in Wiesbaden niederließ und auch die Diagnostik und Behandlung nach v. Brehmer praktizierte, übernahm ich bei ihm die Laborarbeiten, wodurch ein ständiger Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Dr. v. Brehmer und seinem Institut in Bad Kreuznach gegeben war. Bis zu seinem Tode im Jahr 1963 war Dr. Heyser auch Schriftführer der Internationalen Freien Akademie in Bad Kreuznach.
Danach war ich noch bis zu meiner Pensionierung an der Universität Mainz im Institut für Mikrobiologie (Virologische Diagnostik) tätig.

Anmerkung: Frau Ursula Phillips hat mit großer Freude im November 2004 im Alter von 91 Jahren das Erscheinen dieses Buches erleben können. Sie verfügt auch heute noch über eine bemerkenswerte geistige Klarheit.

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Das Handbuch umfasst 106 Seiten in DinA4-Größe. Gedruckt auf hochwertigem 110g-Papier. Spiralbindung. Ideale Grundlage z.B. für die individuell durchgeführten Trainingskurse in dieser Methode im IAPE-Institut oder auf Wunsch und Anforderung auch anderswo. Ein historisches Dokument mit aktuellen Anweisungen und gültigen Aussagen für die Blutbewertung.

Großflächige farbige Abbildungen der Mikroskop-Gesichtsfelder ergänzen die gezeichneten Strukturen der Bestandteile des Blutes, wie der Mikrobenphasen.

Untenstehende Bilder können auch groß dargestellt werden (jeweils ca. 295 kb); dies geschieht in seperaten Fenstern, welche sie einfach wieder schließen können.

 

Der Entwicklungsgang der "Siphonospora polymorpha v.Br." stellt klar die morphologischen Unterschiede dar zwischen saprophytischen d.h. a-pathogenen Stadien und pathogenen d.h. parasitären Verhaltensweisen der Mikrobe.

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Außergewöhnliche Darstellungen aus dem reichhaltigen Archiv des IAPE-Institutes machen dieses Buch zu einem wertvollen Dokument der historischen, wie aktuell bedeutsamen Blut-Mikroben-Forschung.

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Dieses Buch ist erschienen im IAPE - Eigenverlag.
Es kann für 59,00 Euro plus 4,00 Euro für Porto/Verpackung per Vorauskasse bestellt werden bei:

IAPE-Institut, Kreuzstr. 79, 73730 Esslingen, Deutschland
email: labor@iape.de oder Fax: 0711-3180667





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